Wissenschaftler finden in der Antarktis Hinweise auf ein Paralleluniversum

Ein wissenschaftliches Experiment in der Antarktis hat möglicherweise Teilchen aus einem Universum entdeckt, in dem die Zeit rückwärts läuft. Die Vorstellung, dass wir in einer von einer praktisch unbegrenzten Anzahl nahezu identischer Welten leben, ist nichts Neues, da sie bereits viele Male von Physikern wie Hugh Everett vorgeschlagen wurde, der 1957 seine „Viele-Welten-Interpretation“ der Quantenmechanik vorlegte. Everetts Theorie schlug vor, dass es eine potenziell unendliche Anzahl von Paralleluniversen gibt, in denen jede mögliche Permutation der Geschichte durchgespielt wird. Was wäre also, wenn es ein Paralleluniversum gäbe, in dem die Zeit buchstäblich in die entgegengesetzte Richtung läuft?

Unglaublicherweise haben Wissenschaftler, die an der Antarctic Impulsive Transient Antenna (ANITA) arbeiten – die ultrahochenergetische kosmische Strahlungsneutrinos aufspürt – möglicherweise tatsächlich Beweise für die Existenz eines solchen Universums gefunden. Niederenergetische Neutrinos sind in der Lage, unseren Planeten zu durchqueren, ohne mit der festen Materie in Wechselwirkung zu treten. Dasselbe gilt jedoch nicht für hochenergetische Teilchen, was bedeutet, dass alle nachgewiesenen Neutrinos effektiv aus dem Weltraum „herunterkommen“.

In einem Fall hat das ANITA-Team jedoch schwere Teilchen entdeckt, die von der Erde „aufwärts“ kommen, was darauf hindeutet, dass sie tatsächlich aus einem Paralleluniversum stammen könnten, in dem die Zeit rückwärts läuft. Außerdem wurde festgestellt, dass dies mehrere Male geschah. Könnte dies also wirklich ein Beweis dafür sein, dass es da draußen noch ein anderes Universum gibt? Es ist sicherlich möglich, aber es muss noch viel Arbeit geleistet werden, um andere mögliche Erklärungen auszuschließen.

Quelle: Tech Times / Foto: Edi Libedinsky on Unsplash

2 Kommentare

    • Daniel Seidl, B.Sc.
      22. Mai 2020 - 08:36

      Viele Dank.

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