Geister-Nonne sucht englische Stadt heim und springt vor fahrende Autos

Autofahrer in Huntingdon in England sollten besser nach einer geisterhaften Nonne Ausschau halten, die dafür bekannt ist, vor fahrende Fahrzeuge zu springen. Die Legende von der geisterhaften Nonne reicht mehrere Jahrhunderte zurück, und alles begann in einem ikonischen und historischen Gebäude namens Hinchingbrooke House. Obwohl das Hinchingbrooke House heute Teil der 6. Klasse der Hinchingbrooke School ist, entstand es als Benediktinerkloster im 11. Jahrhundert. Der Legende nach lebte dort einst eine Nonne, die eine geheime Affäre mit einem Mönch hatte. Ihre Liebesaffäre wurde schließlich öffentlich, und sie wurden für ihre Sünden hingerichtet.

Die Nonne ruht aber anscheinend nicht im Jenseits, da ihr Geist angeblich an mehreren Orten in der Gegend spukt. Zahlreiche Menschen haben im Laufe der Jahre berichtet, ihren Geist an einer Brücke über den Alconbury Brook gesehen zu haben, die „Nonnenbrücke“ genannt wird. Noch beunruhigender ist, dass sie angeblich vor den Gegenverkehr springt und die Fahrer veranlasst, ihr auszuweichen, damit sie sie nicht treffen. Die erste gemeldete Sichtung der Nonne geht auf das Jahr 1965 zurück, und noch viel mehr Menschen haben behauptet, sie bis heute gesehen zu haben. Einige Personen, die die Nonne gesehen haben, haben auch berichtet, dass sie Zeuge einer weiteren Erscheinung waren, die eine Art Krankenschwester zu sein scheint. Andere haben behauptet, in der Nacht einen geisterhaften Unfall mit drei brennenden Autos gesehen zu haben.

Eine sehr unheimliche Entdeckung wurde bereits in den 1800er Jahren gemacht, als die Skelettüberreste eines Mannes und einer Frau unter einer Treppe im Hinchingbrooke House gefunden wurden. Es wird angenommen, dass die Überreste aus der Zeit von 994 bis 1050 n. Chr. stammen. Da die Frau zum Zeitpunkt ihres Todes schwanger gewesen zu sein schien, geht man davon aus, dass es sich bei den Überresten um die Überreste der Nonne und des Mönchs handeln könnte.

Bereits in den 1970er Jahren erzählte der Kurator der Schule dem Autor und Geisterjäger Andrew Green, dass sowohl der Geist des Mönchs als auch eine Erscheinung eines Hundes im Gebäude gesehen worden seien. Der Berater für das Kulturerbe der Schule, T.R. Wheeley, bestätigte die Berichte, dass die Nonne bei zahlreichen Gelegenheiten auf und außerhalb des Schulgeländes gesehen wurde. Unerklärliche Geräusche von spielenden Kindern, Geflüster und Schritte wurden auch auf dem Gelände gehört, wenn keine Kinder in der Nähe waren. Zu den weiteren paranormalen Aktivitäten gehören die Sichtung eines geisterhaften Kavaliers, der oft in dem Raum umherstreift, in dem er getötet wurde, und eine weibliche Erscheinung, die oben auf der Treppe schwebt…

Foto: Mateus Campos Felipe on Unsplash

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